Meine künstlerische Arbeit ist in der abstrakten Malerei verankert und basiert auf einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Oberfläche, Materialität und Struktur. Mich interessiert, wie Schichten, Gesten und rohe Materialien emotionale Spannungen und Ambivalenzen erzeugen können.

Durch Abstraktion versuche ich Themen wie Protest, apokalyptische Stimmungen und kollektive Unsicherheit in einer persönlichen und teilweise ironischen Weise zu verarbeiten. In einigen Arbeiten erscheinen zudem surreale, apokalyptische Bildräume, in denen Realität und Fantasie ineinander übergehen. Der Krieg ist für mich eine ernste und reale Erfahrung, zugleich nähere ich mich diesem Thema in meinen Arbeiten mit Überzeichnung und einer subtilen Form von Fantasie, um seine Macht zu hinterfragen.

Meine Praxis verstehe ich als einen fortlaufenden Suchprozess – nach neuen Formen, neuen Materialien und einer vertieften visuellen Sprach