BBK-Künstlerkino

im METROPOLIS Filmtheater Würselen

Nightwatching – Das Rembrandt-Komplott

Dokudrama, Großbritannien/Niederlande/Kanada/Frankreich/Polen, 2007
134 Minuten
Regie: Peter Greenaway
Darsteller*innen: Martin Freeman, Emily Holmes, Eva Birthistle

Holland 1642. Während der Ausführung des Auftrags, die Amsterdamer Gilde der Büchsenschützen zu porträtieren, stößt der Maler Rembrandt van Rijn auf ein Mordkomplott, in das die abzubildenden Personen verwickelt sind. Selbstbewusst und fest entschlossen, die Verschwörung aufzudecken, verarbeitet Rembrandt seine Anschuldigungen im Bild.
Regisseur Peter Greenaway unternimmt den künstlerisch freien Versuch, Rembrandts weltberühmtes Gemälde neu zu deuten. Über die wiederkehrende Bezugnahme seiner Filme auf die Malerei sagt er: “Das Kino hängt immer noch an den narrativen Strukturen des 19. Jahrhunderts. Ganz anders die Malerei, die sich ständig neu erfindet”. Der dokumentarische Film, der mit Schauspielern inszenierte Teile enthält, war bislang nicht in den deutschen Kinos zu sehen.

 

07.09.2022 / Beginn 20 Uhr / Eintritt 6 Euro


 

Body Of Truth

Dokumentation
BRD/Schweiz, 2019
92 Minuten
Regie: Evelyn Schels
Darsteller*innen: Marina Abramovic, Sigalit Landau, Shirin Neshat, Katharina Sieverding

BODY OF TRUTH begleitet vier Künstlerinnen auf einer faszinierenden, emotionalen Reise durch ihre Biographien: die serbische Performance-Künstlerin Marina Abramović, die israelische Video- und Installationskünstlerin Sigalit Landau, die iranische Foto- und Film-Künstlerin Shirin Neshat und die deutsche Foto-Künstlerin Katharina Sieverding. Ihre Lebensgeschichten sind geprägt von gesellschaftlichen Konflikten und persönlichen Erfahrungen mit Krieg, Gewalt und Unterdrückung – die sie in Kunst verwandeln. Ihr Ausdrucksmittel ist das Persönlichste, was sie haben: ihr eigener Körper. Der Regisseurin Evelyn Schels, bekannt durch ihre Künstlerportraits wie GEORG BASELITZ (2013), gelingt es, in ihrem Film vier herausragende Künstlerinnen zu beschreiben, in ihre Biographien einzuführen und dabei ihre Verletzlichkeit fühlbar zu machen. Mittels weiblicher, körperlicher Kunst befassen sie sich mit Themen wie den Jugoslawienkriegen, dem Nahost-Konflikt, der iranischen Revolution und dem Faschismus. Themen, die nach wie vor virulent sind und deren Verwandlung in brisante Kunst filmisch erzählt wird.

18.05.2022 / Beginn 20 Uhr / Eintritt 6 Euro